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Traditions Böllerschützen Lage e. V.

Burg Lage vor 1626

Im Jahr 1997 haben sich die "Traditions Böllerschützen Lage" gegründet. Der Zweck des Vereins ist (insbesondere im Rahmen der Brauchtumspflege) alljährlich zur Jahreswende ein Böllerschiessen durchzuführen.

Des weiteren wollen wir durch unser "Tun und Handeln" an die geschichtlichen Ereignisse in unserem Ort aus dem Jahr 1626 (Zerstörung der Burg Lage infolge des 80-jährigen niederländisch-spanischen Krieges) erinnern.

Nach dem Waffengesetz geprüfter und genehmigter Standböller

Pulverfass

Gruppe in historisch nachempfundener Kleidung des 17. Jahrhunderts

Unsere alljährlich stattfindenden Aktivitäten:

Silvester:

Böllerschiessen auf dem Schützenplatz

Pfingstsonnabend:

Salutschiessen am Dorfteich

Des weiteren:

Salutschiessen Jubiläumsveranstaltungen

Vorstand:

Vorsitzender:

Günter Lorey

Schriftführer.

Manfred Jungfer

Schatzmeister:

Hindrik Kuiper

Schiesswarte:

Hermann Smoes

Günter Kooiker

Mitgliederzahl: 26

Interesse ???

Kontaktadresse:

Traditions Böllerschützen

Lage e. V.

Baukamp 13

49828 Lage

Böllerschiessen ist erlaubnispflichtig !

Nur unter sehr strengen Voraussetzungen kann die Erlaubnis erteilt werden. Insbesondere ist im Erlaubnisverfahren der sachgerechte Umgang mit Sprengstoff durch die erfolgreiche Teilnahme an einem staatlich anerkannten Lehrgang nachzuweisen. Außerdem ist die Erlaubniserteilung von der persönlichen Zuverlässigkeit des Antragstellers abhängig.

! Die Traditions Böllerschützen Lage erfüllen diese Voraussetzungen !


Aus der Geschichte des Böllerns

Historisch gesehen entstand in unserer Gegend das Böllern im Zusammenhang mit Hochzeitsveranstal- tungen. Am frühen Morgen des Hochzeitstages - vielfach auch schon am Vorabend - begannen die Jungen der Nachbarschaft in der Nähe des Hochzeitshauses zu böllern. Vielfach wurde hier mit einem Gas-Sauerstoff-Gemisch in Röhren oder Luftballons geböllert. Vor dem Krieg böllerte man

mit Schwarzpulver aus metallenen Standmörsern (Böller, Böllerköpfe). In der “pulverlosen” Zeit nach dem Krieg wurden Milchkannen mit Karbid und Wasser gefüllt und die sich entwickelnden Gase entzündet, so dass der Deckel mit lautem Knall fort flog.

Nicht selten ereigneten sich Unfälle, die zu Verletzungen führten oder sogar tödlich endeten. Die Tradition des Böllerns anlässlich von Hochzeiten wird heute nicht mehr gepflegt.

Diese Art zu Böllern gehört -glücklicherweise- der Vergangenheit an!

Die Traditions Böllerschützen Lage haben damit nichts am Hut !

WIR BÖLLERN NACH ERTEILTER GENEHMIGUNG DURCH DIE AUFSICHTSBEHÖRDE NUR IN DER ERLAUBTEN FORM!

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